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ipsymcon-mcp-server

CI

MCP-Server für IP-Symcon — lässt Claude/Agenten eine IP-Symcon-Hausautomation nicht nur abfragen und steuern, sondern entwickeln: Objektbaum lesen, PHP-Skripte lesen/ändern/anlegen, Variablen lesen, Geräte schalten. Über die IP-Symcon JSON-RPC-API.

Stack: Python + FastMCP. Companion-Modul für IP-Symcon-seitiges Log-Lesen: SymconMCPBridge (MIT).


Sicherheitsmodell (wichtig)

  • Lese-Tools sind immer verfügbar.
  • Schreib-/Dev-Tools (ips_set_value, ips_request_action, ips_run_script, ips_set_script_content, ips_create_script, ips_call) brauchen die Umgebungsvariable IPS_ENABLE_WRITE=true. Default ist aus — der bewusste Riegel, damit ein Agent nicht unbemerkt in die laufende Hausautomation schreibt.
  • Empfehlung: Schreibzugriff zuerst gegen eine Test-/Staging-Instanz, vorher Backup. (Dry-Run + automatisches Snapshot-Backup vor Änderungen sind als nächster Ausbauschritt geplant.)

Voraussetzungen in IP-Symcon

  1. JSON-RPC-Zugang ist standardmäßig aktiv unter http://<host>:3777/api/.
  2. Einen Benutzer mit Zugriff anlegen (Systemsteuerung → Benutzerverwaltung) → in IPS_USER/IPS_PASSWORD eintragen. Hat die Installation keine Authentifizierung, bleiben beide leer.

Installation

cd ~/workspace/ipsymcon-mcp-server
python3 -m venv .venv
.venv/bin/pip install -r requirements.txt
cp .env.example .env   # dann .env mit echten Werten füllen

Skills als Claude-Plugin

Die fünf Skills unter skills/ sind als Claude-Code-Plugin gebündelt (.claude-plugin/plugin.json) und lassen sich damit installieren, statt sie von Hand nach ~/.claude/skills/ zu kopieren.

⚠️ Das Plugin liefert nur die Skills, nicht den Server. Der MCP-Server wird weiterhin wie oben installiert und in der eigenen MCP-Konfiguration eingetragen — er braucht ein venv und eine .env mit der IPS-Adresse, beides kann ein Plugin nicht mitbringen. Ohne laufenden Server sind die Skills wirkungslos. (Ein .mcp.json im Plugin wird erst sinnvoll, wenn der Server per uvx installierbar ist — steht auf der Roadmap.)

Konfiguration (.env)

Variable Bedeutung
IPS_URL JSON-RPC-Endpunkt, z. B. https://192.168.1.10:3777/api/ (das /api/ wird sonst ergänzt)
IPS_USER / IPS_PASSWORD Basic-Auth-Zugangsdaten (leer, falls keine Auth)
IPS_ENABLE_WRITE false (Default) = nur lesen · true = Schreib-/Dev-Tools aktiv
IPS_INSTANCES_FILE optional: Pfad zu einer YAML mit mehreren benannten Instanzen (s. u.)

⚠️ https:// verwenden, sobald IPS_USER/IPS_PASSWORD gesetzt sind. Basic Auth überträgt Benutzer und Passwort nur base64-kodiert — über http:// liest sie jeder mit, der im selben Netz hängt, samt aller Schaltbefehle. IP-Symcon liefert auf Port 3777 standardmäßig unverschlüsseltes HTTP aus; TLS ist also eine bewusste Entscheidung, kein Automatismus.

⚠️ chmod 600 für .env und die echte instances.yaml — beide enthalten Zugangsdaten im Klartext.

Seit 2026-08-15 lässt sich das pro Instanz begrenzen. In der Instanzen-YAML kann jede Instanz ein enable_write: true|false tragen. Beide Tore müssen zustimmen — die Env-Variable und das Instanz-Flag. enable_write: true erlaubt nie etwas allein; enable_write: false entzieht Schreibrechte aber auch bei gesetzter Env-Variable. Damit ist die Empfehlung, nur gegen eine Testinstanz freizuschalten, erstmals umsetzbar: Migrationsziel offen, bewohntes Haus dicht. Ohne Angabe erbt eine Instanz die Env-Variable — bestehende Setups laufen unverändert.

⚠️ ips_export_subtree exportiert Instanz-Konfigurationen nur noch auf ausdrückliche Anforderung (include_configuration=true, Default aus). Diese Blöcke tragen regelmäßig Zugangsdaten von Integrationen (FritzBox, Hue, Cloud-Keys) — sie aus einem als read-only markierten Werkzeug herauszugeben machte aus reinem Lesen einen Abfluss von Zugangsdaten in den Modellkontext.

⚠️ IPS_ENABLE_WRITE=true ist mehr als „Variablen setzen". Damit sind auch ips_create_script, ips_run_script und ips_call offen — das ist Codeausführung auf dem IP-Symcon-Server mit dessen Rechten. Die „erst planen, dann ausführen"-Regel ist eine Anweisung an das Sprachmodell, kein technischer Riegel: Der Server prüft nur dieses eine Boolean. Wer den MCP-Client kontrolliert, hat bei offenem Gate vollen Zugriff auf die Haussteuerung.

Mehrere Instanzen (Multi-Instance)

Für mehrere IP-Symcon-Ziele (z. B. home + ein Migrations-Ziel linux): eine YAML-Datei anlegen (Vorlage: instances.example.yaml) und IPS_INSTANCES_FILE darauf zeigen lassen.

default: home
instances:
  home:
    url: https://192.168.1.10:3777/api/
    user: ""
    password: ""
  linux:
    url: https://192.168.1.20:3777/api/

Jedes Tool nimmt dann einen optionalen instance-Parameter (home/linux); ohne Angabe → default. Abwärtskompatibel: ohne IPS_INSTANCES_FILE gilt das einzelne IPS_URL als implizite Default-Instanz — bestehende Setups laufen unverändert. Die echte YAML enthält Credentials → wie .env aus git heraushalten (instances.yaml ist gitignored).

Start / Test

# direkt starten (stdio)
.venv/bin/python -m ipsymcon_mcp

# mit MCP Inspector testen
.venv/bin/python -m mcp dev ipsymcon_mcp/server.py

Registrierung in Claude Code

claude mcp add ipsymcon -s user -- /Users/<user>/workspace/ipsymcon-mcp-server/.venv/bin/python -m ipsymcon_mcp

(Umgebungsvariablen aus .env werden geladen; alternativ per -e IPS_URL=... etc. übergeben.)


Tools (v0.1)

Lesen (immer verfügbar):

Tool IPS-Funktion Zweck
ips_get_value GetValue aktuellen Variablenwert lesen
ips_get_variable IPS_GetVariable (+Wert+Name) Variablen-Metadaten (Typ, Profil, Zeitstempel)
ips_get_object IPS_GetObject Objekt-Metadaten + Parent/Children (Tree-Navigation)
ips_list_children IPS_GetChildrenIDs direkte Kinder mit id/name/typ (Baum durchblättern, Start: 0)
ips_find_object_by_name IPS_GetObjectIDByName Objekt-ID per exaktem Namen finden
ips_get_variable_by_path IPS_GetObjectIDByName (Pfad-Walk) Variablenwert per Objektpfad lesen (Räume/Büro/Zustand) statt per ID
ips_get_object_tree IPS_GetObject/-GetChildrenIDs (rekursiv) ganzen Teilbaum auf einmal als verschachteltes {id,name,type,children} (max_depth)
ips_snapshot_variables GetValue (n×) Werte mehrerer Variablen als Snapshot festhalten
ips_diff_variables GetValue (n×) Snapshot gegen Live-Werte diffen → was hat sich geändert (Wirkungskontrolle)
ips_export_subtree IPS_GetObject/-Variable/-ScriptContent/-Event/-Instance/-Link Teilbaum → reiches JSON für Backup/Migration (Variable Typ+Profil+Wert, Skript-Content, Event/Instanz/Link-Detail)
ips_get_script_content IPS_GetScriptContent PHP-Quelltext eines Skripts lesen

Schreiben/Entwickeln (nur mit IPS_ENABLE_WRITE=true):

Tool IPS-Funktion Zweck
ips_set_value SetValue Variablenwert direkt setzen
ips_request_action RequestAction Aktor schalten (löst Action aus)
ips_run_script IPS_RunScript Skript ausführen (fire-and-confirm, ohne Ausgabe)
ips_run_script_capture IPS_RunScriptWaitEx Skript ausführen und die Ausgabe zurückgeben — Basis fürs agentische bauen→ausführen→prüfen→nachbessern. Optionale parameters landen im Skript als $_IPS['key'].
ips_set_script_content IPS_SetScriptContent PHP-Quelltext überschreiben
ips_create_script IPS_CreateScript (+Parent/Name/Content) neues PHP-Skript anlegen
ips_create_category IPS_CreateCategory Kategorie anlegen (Objektbaum strukturieren)
ips_create_variable IPS_CreateVariable (+Profil) typisierte Variable anlegen (boolean/integer/float/string, optional Profil)
ips_create_event IPS_CreateEvent Event-Hülle anlegen (triggered/cyclic/weekly); Detail-Config via ips_call
ips_import_subtree IPS_CreateCategory/-Variable/-Script (+SetParent/Name/Profil/Wert/Content) Teilbaum aus ips_export_subtree-JSON mechanisch wiederanlegen → alte→neue ID-Map (Restore/Migration). Instanzen/Events/Links → skipped (Migrations-Skill).
ips_call beliebig Generischer Gateway für volle API-Abdeckung (z. B. IPS_CreateInstance, IPS_SetEventCyclic)

Hinweis zu ips_run_script_capture: IP-Symcon erfasst die Ausgabe des Skripts (was es echo/printt) — ein top-level PHP-return wird nicht zurückgegeben (kommt leer). Das Skript muss sein Ergebnis also echoen.


Skill (Playbook für Claude Code)

Mitgeliefert in skills/ipsymcon/ — das Domänen-Können auf den Tools: Plan-First-Sicherheitsworkflow (read → plan → approve → execute → report), Tool-Übersicht, IPS-Objektmodell. Aufgeteilt nach dem Prinzip Anweisung im Skill, Workflow separat:

  • SKILL.md — die Direktive: die eine Regel (vor Schreibzugriff planen), die 22 Tools, Struktur-Primer.
  • references/workflow.md — die detaillierten Workflows + Plan-/Report-Templates + Fallstricke.
  • references/ips-functions.mdips_call-Funktions-Cheat-Sheet (Event-Trigger, Profile, Instanzen).

Dazu der eigenständige Migrations-Skill skills/ips-migration/ — Greenfield-Migration eines Teilbaums auf eine andere Instanz (Export → Plan-First mit Modul-Check/Referenz-Scan/Flags → Zwei-Pass: anlegen, dann Referenzen via ID-Map verdrahten → Verify), aufbauend auf ips_export_subtree/ips_import_subtree.

Und der Cleanup-Skill skills/ips-cleanup/ — IPS-Health-Review + Phase 0 der Migration: Error-Scan (Instanzen mit Status ≥ 200) → Triage → 3-Vektor-Dependency-Analyse (Kinder · Links · ConnectionID) → Plan-First-Cascade-Delete + sicheres Fixen (Credentials werden geflaggt, nie geraten) → Verify. Erprobte Scan-Snippets mitgeliefert.

Claude Code: nach ~/.claude/skills/ipsymcon/ (bzw. …/ips-migration/) kopieren oder dorthin symlinken. So wachsen Tools (MCP) und Playbook (Skill) im selben Repo/Release im Gleichschritt.

Die Runbooks kommen auch über die MCP-Schnittstelle (v0.5)

Skill-Ordner und Claude-Code-Plugin setzen beide voraus, dass jemand sie installiert. Wer den Server ohne das Plugin einbindet — anderer Client, anderer Rechner, jemand anderes — bekommt 22 Tools und keinen Hinweis darauf, dass es Betriebsanweisungen dazu gibt. Die wichtigste davon ist kein Komfort, sondern ein Sicherheitsverhalten: Plan zeigen, bevor geschrieben wird.

Deshalb liefert der Server sie zusätzlich selbst aus — über zwei MCP-Primitives:

Weg Charakter Inhalt
instructions (im initialize-Handshake) Push — landet ungefragt im Systemprompt, auch ohne Plugin Zweck · die harte Schreibgrenze · ein Zeiger auf die Runbooks
prompts (prompts/list · prompts/get) Pull — auf Abruf ein Prompt je Runbook, in Claude Code als /mcp__ipsymcon__<name>
/mcp__ipsymcon__ipsymcon         Einstieg: Objektbaum, Skripte, Variablen, Events
/mcp__ipsymcon__ips-automation   Eine NEUE Automation entwerfen
/mcp__ipsymcon__ips-cleanup      Rote Logs, tote Instanzen, verwaiste Objekte
/mcp__ipsymcon__ips-migration    Teilbaum auf eine andere Instanz umziehen
/mcp__ipsymcon__ips-refactor     Umstrukturieren ohne Verhaltensänderung

Die Entwurfsregel dahinter ist wichtiger als die Funktion: im Server steht kein Skill-Text. Die Prompts lesen die SKILL.md-Dateien (plus references/) zur Laufzeit aus skills/. Eine Kopie wäre ein zweiter Stand, der irgendwann vom ersten abweicht — und der Server hätte dann eine Sicherheitsregel behauptet, die im Repo längst anders lautet. Eine Datei, drei Auslieferungswege (Skill-Ordner · Plugin · MCP). Ein Test prüft genau das: Datei ändern → Prompt-Ausgabe muss sich mitändern.

Fehlt skills/ (etwa bei reiner Paketinstallation ohne Repo), meldet der Prompt das mit Bezugsquelle, statt leer zurückzukommen.


Roadmap

  • Runbooks über die MCP-Schnittstelle (v0.5) — instructions im initialize-Handshake (Push: Zweck + Schreibgrenze + Zeiger auf die Runbooks, kommt auch ohne installiertes Plugin an) plus ein Prompt je Runbook (/mcp__ipsymcon__<name>). Kein Skill-Text im Server: die Prompts lesen SKILL.md + references/ zur Laufzeit aus skills/eine Datei, drei Auslieferungswege (Skill-Ordner · Plugin · MCP). Am echten Protokoll verifiziert, 10 Tests inkl. „Datei ändern → Prompt-Ausgabe ändert sich mit".
  • Multi-Instanz-Support (v0.4) — benannte Verbindungen über IPS_INSTANCES_FILE (YAML), optionaler instance-Parameter je Tool (über _Base), Default-Instanz, abwärtskompatibel zum einzelnen IPS_URL. TDD + Live-Test (Default + benannte Instanz + unbekannte Instanz). Treiber: IPS-Migration auf Linux — aus Alt- und Neu-Instanz lesen, vergleichen, migrieren, verifizieren.
  • ips_run_script_capture (v0.2) — Skript via IPS_RunScriptWaitEx ausführen und die Ausgabe zurückgeben (echo, nicht return — siehe Hinweis oben). Grundlage für agentisches Entwickeln (bauen → ausführen → Ergebnis prüfen → nachbessern). Optionale $_IPS-Parameter. Unit-Tests + Live-Test grün.
  • ips_read_log — Log-Abruf über das Companion-Modul SymconMCPBridge: ein residenter MessageSink mit gefiltertem Ring-Buffer (KL_ERROR/KL_WARNING/…), der die öffentliche Funktion MCPB_GetLog($id, level, count, filter) per JSON-RPC bereitstellt. ips_read_log ruft dann nur diese Funktion (kein Inline-PHP, kein Logfile-Parsen). Hintergrund: IP-Symcon hat kein direktes „getMessages" (Meldungsfenster = Live-Abo); IPS_GetLogDir() gäbe nur die rohe Logdatei.
  • Companion-Modul SymconMCPBridge (MIT, released) — IP-Symcon-seitiges Modul, das Kernel-Log-Meldungen als gefilterten Ring-Buffer über JSON-RPC bereitstellt. Basis für ips_read_log und tiefere Bridge-/Helper-Funktionen. Installation via Module Control (Git-Repo).
  • Dedizierte Tools: ips_create_variable, ips_create_event, ips_create_category (v0.2 — TDD + Live-Test). Detail-Config (Trigger/Cyclic/Schedule) via ips_call.
  • Dry-Run-Modus + automatisches Snapshot-Backup vor Schreibzugriffen
  • Beobachtungs-/Navigations-Tools (v0.3, aus dem Community-Vergleich): ips_get_object_tree (ganzer Teilbaum), ips_get_variable_by_path (Pfad statt ID), ips_snapshot_variables + ips_diff_variables (Wirkungskontrolle build→run→diff). TDD + Live-Test.
  • ips_export_subtree — Backup-Hälfte: Teilbaum → reiches JSON (Variable Typ+Profil+Wert, Skript-Content, Event/Instanz/Link-Detail). Deterministisch, read-only. TDD + Live-Test.
  • ips_import_subtree (v0.4 — TDD + Live-Round-Trip) — Restore-/Migrations-Hälfte: cat/var/script mechanisch anlegen, alte→neue ID-Map zurückgeben; Instanzen/Events/Links bewusst skipped. Deterministisches Struktur-Primitiv.
  • Migrations-Skill skills/ips-migration/ — agentische Adaption (Greenfield v1): Export → Plan-First (Modul-Check + Referenz-Scan + Flags) → Zwei-Pass (anlegen → Referenzen via ID-Map verdrahten) → Verify. Semantisches Matching auf bestehende Ziel-Objekte + Bewertung/Refactoring = spätere Skills.
  • Cleanup-Skill skills/ips-cleanup/ — IPS-Health-Review + Vor-Migrations-Cleanup (Phase 0): Error-Scan (Status ≥ 200) → Triage → 3-Vektor-Dependency-Analyse (Kinder/Links/ConnectionID) → Plan-First-Cascade-Delete + sicheres Fixen (Credentials geflaggt) → Verify. Scan-Snippets mitgeliefert, live validiert.
  • Evaluations (mcp-builder Phase 4)
  • Gegenstück: Home-Assistant Dev-MCP (zweite Backend-Schicht des Fusionsprojekts)

Maintainer

Schimmi — https://schimmilab.de Issues und Pull Requests willkommen.

About

MCP server for IP-Symcon — lets an LLM/agent inspect, develop and control an IP-Symcon home-automation system over its JSON-RPC API: read the object tree, read/edit/create PHP scripts, read variables, control devices. Write/dev tools gated behind a safety flag.

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